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Heute bin ich ein Primal Blueprint Certified Experte

Doch das war nicht immer so!

Ich habe so lange mit meinem Gewicht gekämpft, dass ich kaum dazu in der Lage bin, zu sagen wann genau es angefangen hat. Ich vermute mal, das Fundament meiner Gewichtsprobleme liegt, wie bei vielen Leuten, in der Kindheit. Als 70er Jahre Kind bin ich mit so allerlei praktischem, schnellem Essen grossgeworden: Brot, Zerealien, Margarine, Nussaufstriche, Marmelade, Müslis (an den vermeintlich gesunden Tagen), konzentrierte Obstsäfte und Limonaden, Pommes-Frites, Dosengemüse, Nudeln, Fertigsossen und noch sei einige praktische Dinge, die das Leben schneller und effizienter gestalten sollten. In Wirklichkeit war das eine gefährliche Zuckerkonditionnierung, was damals natürlich niemand wusste. Naja, die Oma hat doch das eine oder andere Mal die Stirn gerunzelt beim Anblick von diesem „modernen“ Futter. Die hatte nämlich noch einen richtigen Garten und brachte so oft es nun mal ging unbearbeitetes Gemüse auf den Teller. Beide Elternteile berufstätig, da blieb nicht viel Zeit, sich mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen, warum auch? Damals glaubte man ja auch noch gerne das, was auf der Verpackung steht. Ja ja, die 70er, 80er …. eine schöne Zeit aber leider auch eine Phase in der das mit der industriellen Ernährung so richtig in Schwung kam. Klassischerweise war ich als Teenager nicht sonderlich zufrieden mit meiner Figur und, obwohl es damals noch nicht so dramatisch war wie es mal werden würde, entschloss ich, etwas gegen mein Übergewicht zu unternehmen.

Die Odyssee

Natürlich hatte ich damals keine Ahnung über hormonelle oder biochemische Prozesse im Körper und tat das, was jeder tat und heute auch noch tut: ich reduzierte das Fett, ass wenig Fleisch und viel „gesundes“ Vollkorn. Ich habe sogar mal eine reine Ananasdiät gemacht und es schüttelt mich heute noch beim Gedanken daran, wie es mir damals ging. Parallel zu dieser Wahnsinnsernährung trieb ich Sport bis zum Umfallen … zu chronisch, zu hart, zu monoton. Aus der Entscheidung, mein Gewicht zu kontrollieren wurde ein Teufelskreis aus harter Disziplin, konstantem Hungergefühl, Einschränkungen, Müdigkeit, Verletzungen und … Rückfällen.  Hätte ich damals gewusst dass ich mit diesen Entscheidung meinen Stoffwechsel völlig aus dem Lot bringen würde, hätte ich mir das wohl zweimal überlegt. Denn: jede Diät, egal wie harmlos sie auch erscheint, treibt Sie weiter in den Abgrund aus dem Sie sich langfristig herausarbeiten müssen. Und natürlich habe ich nach jeder Diät wieder alle Pfunde dazu gewonnen, meist kamen als Zusatzbonus sogar noch einige mehr dazu.

Aber es klappte…

… irgendwie. Meistens schaffte ich es, schlank zu bleiben. Manchmal war ich sogar zu dünn. Aber ich mach mir nichts vor: diese Art von schlank hatte nichts mit Gesundheit und Lebensqualität zu tun. Ich war damals gefangen in einem Muster aus harter Arbeit, ständiger Einschränkung, konstanten Kalorienzählen. Irgendwie war ich auch immer hungrig und müde, aber ich dachte mir, dass das nun mal so ist. Sobald ich allerdings durch eine Verletzung (normal bei dem Pensum) oder einer Stressphase (Arbeit oder privat) ausgebremst wurde, ging der Schuss wieder nach hinten los – ich nahm sofort wieder zu. Höhepunkt dieses Teufelskreises: eine ausgeprägte berufliche Stressphase zwang mich in die Knie und nahm meine ganze Energie in Anspruch. Es blieb davon nichts mehr übrig für Gewichtsmanagement, von Gesundheit ganz zu schweigen. Am Ende dieser Phase wog ich über 100 Kg, hatte hohen Blutdruck, war kurzatmig, hatte schlechte Blutwerte und gravierende Schlafprobleme. Ein ärztlicher Warnschuss mit ersten wertvollen Hinweisen auf die Problematik von Zucker und Getreide anstelle von Fett brachte mich auf die Idee, mich mit einer Alternative zu beschäftigen. Meine Ärztin empfahl mir damals ein Buch, mehr nicht.

Die Erlösung

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Ich könnte dieser Ärztin heute noch die Füsse küssen, denn es gibt viel zu wenige von ihrer Sorte. Am 1. Januar 2012 fing ich an, die Kohlenhydrate zu Gunsten von gesunden Fetten zu reduzieren. Ohne Sport wog ich am 31.3., also nur 3 Monate später, bereits 10 Kilo weniger und das Wundersame an dieser Umstellung war vor allem die Tatsache: ich nahm ab, ohne zu hungern!  Je dünner und fitter ich wurde, desto neugieriger wurde ich. Warum sollte genau das Gegenteil von dem was fast jeder noch bis heute glaubt so leicht funktionieren? Ist das wieder nur eine kurzfristige Sache die dann langfristig daneben geht? Ich beschloss, mich dem Thema genauer zu widmen, verschlang umzählige Bücher und Studien zu dem Thema und schrieb mich dann in eine Ausbildung zu dem Thema ein. Das Zertifikat dazu habe ich im Februar 2015 erhalten.

Hier bin ich also: stärker, fitter und gesünder als je zuvor. Und das sogar ohne chronischen Sport. Mit dem theoretischen Fundament UND der Praxiserfahrung, die es mir ermöglichen, nun auch Ihnen weiterzuhelfen, wenn Sie das möchten.

Hier finden Sie im Laufe der Zeit alle möglichen Informationen, Bücherreferenzen, interessante Artikel oder Erfahrungsberichte die Ihnen beim Perspektivenwechsel helfen können. Und falls Sie vorzugsweise eine persönliche Beratung wünschen, dann stehe ich Ihnen damit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Vielen Dank, für Ihren Besuch auf meinem Blog. Hier können Sie mich kontaktieren.

 

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